Aus Hundetraining wird heute vielerorts regelrecht eine Philosophie gemacht und "das Rad neu erfunden", dabei ist längst wissenschaftlich erforscht, wie Lernprozesse im Gehirn ablaufen und welche Auswirkungen verschiedene Lernformen mit sich bringen.
In meinem Training arbeiten wir demnach mit positiver Verstärkung. Das bedeutet, dass der Hund für "gutes" Verhalten belohnt wird und ist etwas völlig anderes, als bloß mit Leckerlis zu bestechen.
Korrekt angewandt sind die Ergebnisse schneller, verlässlicher und nachhaltiger als bei anderen Trainingswegen und das Nebenprodukt sind kooperative, motivierte Hunde, die mitdenken und Spaß am Lernen haben.
Wenn etwas nicht funktioniert, liegt das in aller Regel an einem "technischen Fehler" beim Training und nicht daran, dass der Hund stur ist oder "härtere Hand" bräuchte.

"Jeder Hund zeigt erwünschtes Verhalten. Auch wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde ist. Es liegt an uns, dieses Verhalten einzufangen, es zu verlängern und auszubauen."
Natürlich muss man auch Grenzen setzen...
Aber auch das ist sehr gut auf faire Weise möglich. Gerade an unerwünschtem Verhalten und erst recht an Angst- und Aggressionsverhalten kann man sehr gut ohne Zwang trainieren.
Für mich ist es wichtig, dass sowohl Mensch als auch Hund Spaß am Training haben. Damit versteht sich von selbst, dass ich die Nutzung von Würge- oder Stachelhalsbändern, sowie jeglichen aversiven Umgang mit Hunden ablehne.
"Training scheitert häufig daran, dass Menschen viel zu viel von ihrem Hund und viel zu wenig von sich selbst erwarten."
- Bob Bailey